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| Spaziergänge der Phantasie |
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Wir möchten mithelfen, die Leselust von Kindern und Jugendlichen zu fördern und ihnen die phantastische Welt der Bücher nahe zu bringen. Lesenkönnen ist eng an das Lesenwollen geknüpft. Deshalb möchten wir Kinder – und Eltern! - zum Lesen motivieren. Wir als Eltern können die Basis für die Sprach- und Lesekompetenz unserer Kinder legen: Wer seinen Kindern vorliest, weckt damit ihre Freude am selber Lesen. Dies erleichtert den Kindern das Lesenlernen und trainiert nebenbei ganz spielerisch auch Geduld, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit. Nicht zuletzt bietet das Vorlesen auch eine Möglichkeit für Kinder aus einem nichtdeutschen Kultur- und Sprachraum, unbeschwert ihre Sprachkenntnisse zu erweitern. Vorlesen erweitert den Wortschatz der Kinder und ist damit auch aktive Sprachförderung. Nur wer schon als Kind die Liebe zum Buch entdeckt, wird sich auch als Jugendlicher und Erwachsener in der Welt der Buchstaben zu Hause fühlen. Spaß am LesenRegelmäßiges Vorlesen, am besten in Form eines festen Rituals – z.B. beim Schlafengehen – ist dabei sicher die einfachste und gleichzeitig auch schönste Möglichkeit, zusammen mit unseren Kindern den Spaß am Lesen zu entdecken. Gefragt sind hier beide Elternteile – oder natürlich auch Oma und Opa. Gerade für Jungen ist es wichtig zu sehen, dass Lesen nicht nur ein Bestandteil der weiblichen Lebenswelt ist (in der Regel lesen Erzieherinnen, Lehrerinnen, Mütter etc. vor). Auch Männer lesen und zwar gerne! Gelesen werden darf, was Spaß macht – und zwar den Kindern. Natürlich helfen Empfehlungslisten – beispielsweise von der Stiftung Lesen –, aber wenn die Kinder lieber das neuste Abenteuer der „Hexe Lilli“ oder das „Magische Baumhaus“ lesen wollen und nicht das pädagogisch wertvolle Bilderbuch, dann ist das völlig in Ordnung. Lesen soll Spaß machen und darf kein Zwang sein. Die Lust, andere Bücher und Lesewelten zu entdecken, stellt sich von ganz allein ein, wenn der Anreiz erst einmal gegeben ist. Wichtig ist dabei natürlich auch das elterliche Vorbild. Wenn wir selber gerne lesen – sei es ein Buch, die Tageszeitung oder eine Zeitschrift – und die Kinder an unseren Leseerlebnissen teilnehmen lassen und für selbige auch einmal um Ruhe bitten, erhält Lesen auch für unsere Kinder einen ganz anderen Stellenwert und wird ein selbstverständlicher Teil ihres Alltags. Die 12 goldenen Regeln des VorlesensDie Stiftung Lesen mit ihrem Elternservice und ihren Projekten zum Mitmachen gibt viele pädagogische Tipps und Ratschläge, z.B. die 12 goldenen Regeln des Vorlesens. Zwischenfragen sind keine Störung, sondern eine willkommene Anregung. Sprecht mit Euren Kindern über das Gelesene. Hat ihnen die Geschichte gefallen? Wenn ja, warum? Und nicht die Geduld verlieren, wenn die Kinder immer und immer wieder ein und dieselbe Geschichte hören wollen. Die Stiftung Lesen gibt auch Tipps, welche Bücher sich für welche Altersstufe eignen und welche Neuerscheinungen empfehlenswert sind. Weitere Informationen: http://www.stiftunglesen.de |



