AK Außenbereich
22. Mai. 2012 (19:30 - 21:30)
(Arbeitskreise) Sitzung im Religionsraum
AK Öffentlichkeitsarbeit
22. Mai. 2012 (19:30 - 21:30)
(Arbeitskreise) in der FOS
AK Pädagogik
12. Juni. 2012 (20:00 - 22:00)
(Arbeitskreise) im Religionsraum
"Wir gemeinsam Monatstreffen"
14. Juni. 2012 (19:30 - 21:30)
(Sonstige) in der Aula
Vorstandssitzung
18. Juni. 2012 (19:00 - 22:00)
(Trägerverein) in der FOS
Gesamten Kalender zeigen
April 2012 Mai 2012 Juni 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31

Login

Impressum

Montessorischule Passau
Grund-, Haupt und Fachoberschule
Spitalhofstr. 37, 94032 Passau
Tel. 0851 75 30 92
Fax 0851 75 30 99
E-Mail info@montessori-passau.de
Kennenlerntage, September 2009 PDF Drucken E-Mail

Kennlerntage 2009An der Montessorischule gibt es die schöne Tradition der Kennlerntage (KLT). Da zu Beginn jeden Schuljahres ein neuer Klassenverbund entsteht, ist es wichtig, dass sich die neue „Mischung“ gut aufeinander einlässt und alle sich richtig kennenlernen können, bevor gemeinsam gearbeitet wird. So kommen z.B. neue Schüler und Schülerinnen der sechsten Klasse von der Mittel- in die Oberstufe, die aus den Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 besteht.


 

In den letzten Jahren haben die Klassen die Kennenlerntage für gewöhnlich auf einer gemeinsamen Fahrt erlebt: Gemeinsam verbrachten Schüler und Lehrer drei Tage in einer Jugendherberge, um sich gegenseitig kennenzulernen. Da jedoch in einigen Klassen die für einige hohen Kosten angemahnt wurden, die dabei entstanden, wurden die Kennlerntage 2009 erstmals in einer anderen Form gestaltet.

Schüler und Schülerinnen der Venusklasse berichten

Die Venusklasse gestaltete die Kennenlerntage im September 2009  erstmals anders, vor allem weil der elterliche Geldbeutel geschont werden sollte! Am ersten Tag blieben wir im Schulhaus, am zweiten fuhren wir nach Regensburg und am dritten Tag durchstreiften wir den Neuburger Wald.

 Am Montag, den 21. September, kam die Sozialpädagogin Petra zu uns in die Venus-Klasse und wir machten gemeinsam verschiedene Spiele, um uns besser kennenlernen zu können. Petra teilte das Kennenlernen  folgendermaßen ein: „Vom Ich zum Du zum Wir“. Einige Aktionen möchten wir gern kurz vorstellen.

„Vom Ich zum Du zum Wir“Kennlerntage 2009

  •  Beim „Ich“ stellten wir uns in einem Kreis in den vier Himmelsrichtungen auf und sagten, woher wir kommen.
  • Zum „Du“ machten wir verschiedene Gefühle bzw. Stimmungen nach, die auf einer Karte dargestellt waren, und die anderen mussten sie erraten.
  • Beim Erleben des „Wir“ spielten wir zuerst Seilziehen und gelangten dann – bei heißen Temperaturen – auf Eisschollen übers Meer. Diese konnten wir nur durch gegenseitige Hilfe überqueren und das rettende Festland erreichen, ohne vom Eisbären gefressen zu werden. Auch der „blinde Mensch“, den ein Schüler verkörperte, kam wohlbehalten an!

Bei einem Ballspiel am Ende des Vormittags musste ein „Ritter“ die „ Maid“ beschützen. Selbstverständlich wurden die Rollen abwechselnd übernommen, so dass der Ritter auch einmal ein Mädchen und die Maid ein Junge war. Diese Spiele haben uns gefallen.

 Auf nach Regensburg

Vor dem Regensburger DomAm Dienstag machten wir uns mit Proviant ausgerüstet – wir hatten vor, ein Picknick zu machen – auf den Weg zum Bahnhof und fuhren nach Regensburg. Im Zug bekam jede Gruppe von Roswitha ein Blatt mit Informationen zu einer Sehenswürdigkeit sowie einen kleinen Stadtplan in die Hand gedrückt. Wir sollten auf der Fahrt eine kleine Führung zu unserem Gebäude oder Platz vorbereiten. Die erste Station war der Haidplatz: Karl der Große hatte dort gern genächtigt, Ritterturniere fanden statt etc. Dann ging es an der „Neuen Waag“, ein Gebäude aus dem 14. Jahrhundert das die städtische Waage beherbergte, vorbei zum „Alten Rathaus“. Durch das Geld, das die reichen Patrizier mit dem Fernhandel erzielt hatten, konnten sie vieles bauen, so auch den gotischen Dom. Den besichtigten wir aber erst nach unserem Picknick auf einer Wiese neben der Steinernen Brücke und nachdem wir alleine durch die Stadt gebummelt waren. Er ist sehr schön. Der Innenraum ist ganz dunkel, mit schönen bunten hohen Fenstern. Draußen am Brunnen passte eine Taube nicht auf und... (Wir dürfen nicht genauer beschreiben, was dann passierte...Smile).

Letzte Station vor unserer Rückfahrt war der Neupfarrplatz. Wir erfuhren, dass sich hier seit dem Frühmittelalter bereits um das Jahr 1.000 die älteste jüdische Ansiedlung befand. Auf dem Platz der Versöhnung, direkt neben der evangelischen Neupfarrkirche, die 1542 an Stelle der zerstörten Synagoge erbaut worden war, ließen wir uns nieder. Der kleine helle Patz mit Sitzsäulen ist von einem israelischen Architekten geplant worden. Das war die letzte Station vor unserer Rückfahrt nach Passau.

(Theresa, Uli, Yasmin, Miriam, Roswitha)

Im Neuburger Wald

Den dritten Tag verbrachten wir im Neuburger Wald. Wir sind von Kohlbruck aus in den Wald „eingedrungen“. Sobald wir die ersten Bäume sahen, bekamen wir einen Auftrag: Bäume bestimmen! Wir entdeckten viele Spinnweben im Gras und in den Büschen. An jeder Biegung des Waldes machten wir halt, und Roswitha erklärte uns etwas über das Leben in einem Wald. Als der Weg breiter wurde, gingen wir in kleinen Grüppchen und unterhielten uns gemütlich. Unten am Inn angekommen, kippten wir fast aus den Latschen! Es war schon richtig heiß – und wir überredeten Roswitha und Christine mit dem Bus zurück in die Stadt zu fahren.

(Carmen, Daphne und Tonja und Jakob)

Fazit zu den drei Kennenlerntagen 2009

Ganz schön, aber drei Tage Schullandheim ist noch besser, weil man weniger Stress hat und man eine Stadt in drei Tagen besser kennenlernen kann.
 
RocketTheme Joomla Templates