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Den Kern der Montessoripädagogik bildet die sogenannte „Freibarbeit“. Im Mittelpunkt steht der einzelne Schüler. Dieser entscheidet zu Beginn der Freiarbeit darüber, mit welchen Materialien er arbeiten und ob er dieses allein oder in der Gruppe tun möchte. Jeder Schüler kann sich so in seinem eigenen Tempo über die Jahre den gesamten Lernstoff der Grund- bzw. Hauptschule aneignen. Neben der Lehrkraft steht in jeder Klasse während der Freiarbeitszeit ein pädagogischer Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung. Beide zusammen beobachten die Schüler während der Arbeit und geben Impulse, wo es notwendig ist.
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Die Lieblmühle ist ein Ort und Sägewerk mitten im Wald an dem Fluss Erlau kurz vor Hauzenberg. Familie Kandlbinder lebt dort in dieser Idylle. Ihnen gehört das Sägewerk. Die 3 Kandlbinder-Kinder besuchen schon seit Jahren die Montessori Schule. Familie Kandlbinder stellt das Gelände der Montessori Schule seit Jahren für Projekte und Erlebnistage zur Verfügung.
Was erleben und machen die Kinder dort?
„Keine Worte können beschreiben, wie sich die Musik aus Feuerknacken, Wasserrauschen, Vogelgezwitscher und Kinderstimmen anhört. Der Kontakt zwischen Waldwildnis und eigener innerer Wildheit ist theoretisch nicht herzustellen.“ (Eva Zink)


Die Kinder bekommen Aufgaben und Projekte mit dem Ziel die Natur zu erfahren und verstehen zu lernen. Sie lernen Pflanzen und Tiere des Waldes kennen. Es werden aber auch Spiele gemacht wie z.B. Schnitzeljagd und es wird geklettert, gelaufen, gesprungen…gelacht. Auf der Feuerstelle wird Suppe gekocht oder es werden Stockbrote und Würstchen gegrillt. Im Winter muss die Feuerstelle zunächst mal von dem vielen Schnee freigeschaufelt werden. Hierbei erfahren die Kinder, dass es nicht immer ganz so einfach ist, ein Feuer bei nassem Wetter hinzubekommen. (Anja Küper)
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Eltern wollen immer alles ganz genau wissen: Was tun unsere Kinder eigentlich den lieben langen Tag an der Schule? Wie sieht der Unterricht beispielsweise aus, wenn einmal die Woche drei Stunden lang Sport auf dem Stundenplan steht? Worin unterscheidet sich der Sportunterricht an der Montessori-Schule von dem an der Regelschule und was gibt es sonst noch Besonderes zu berichten? Kurt war so nett, uns zum Sportunterricht einige Fragen zu beantworten und detailliert Einblick in den Ablauf der Unterrichtsstunden zu geben. Zum Schluss gibt es sogar noch ein paar persönliche Tipps vom Experten für die sportliche Betätigung in der Freizeit. Vielen Dank noch einmal an Kurt, der sich die Zeit genommen hat, die Fragen ausführlich zu beantworten!
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Vom 25.5. - 29.5.2009 fand an der Montessori-Schule Passau zum wiederholten Male eine Projektwoche für Grund- und Hauptschule statt. Das Thema lautete dieses Jahr: "Gesichter". Dazu wurden von Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern, die als Projektgruppenleiter fungierten, ganz unterschiedliche Projekte angeboten, zu denen sich die Schüler eintragen konnten. Eine Woche lang arbeiteten die einzelnen Gruppen an ihren Projekten, deren Ergebnisse sie dann am Freitag vor der gesamten Schule, den Lehrern und interessierten Eltern vorführen konnten. Zum Bestaunen waren unter anderem selbstgemachte Masken aus Ton, konstruierte Köpfe aus YTong-Steinen und handgewebte Gesicher. Zusätzlich konnten sich die Zuschauer in der Aula über einige Darbietungen erfreuen. Die Sportgruppe zeigten neben einer Tanzshoweinlage auch Akrobatik mit verschiedenen Turngeräten auf. Zudem führte eine Gruppe aus der Unterstufe ein Theaterstück über die Geschichte der Schnirkel-Schnecke auf, und zu guter Letzt erheiterte die Pantomime-Gruppe der Mittel- und Oberstufe (die erste Pantomime-Gruppe in Passau!) die Zuschauer mit lustigen Präsentationen aus dem alltäglichen Leben. Die Projektwoche war für die Montessori-Schule ein großer Erfolg, die motivierte Teilnahme und das Engagement der Schüler verdient ein großes Lob. |
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