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| Der erste Schultag 2009/2010 |
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Während die Erstklässler in Bayern zumeist schon am 15. September ihre Schulranzen schulterten, begann der so genannte Ernst des Lebens für die Schulanfänger der Montessori-Schule in Passau erst am 16. September, also eigentlich bereits dem zweiten Unterrichtstag im neuen Schuljahr.
Der Ernst des Lebens
Natürlich waren alle ganz schön aufgeregt – die Eltern häufig noch mehr als die Kinder selbst. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Schulleiterin Annemone Helmö kamen Eltern, Großeltern, Geschwisterkinder,Tanten, Onkel und Freunde allmählich etwas zur Ruhe – und die Kinder durften sich, geleitet vom Elternbeirat der Schule, auf eine spannende Zeitreise in die Welt der Ritter und Burgfräulein begeben, als man sich die Zeit noch mit „in die Ferne sehen“ vertrieb.
"Drum habt Freude und Vertrau'n - auf diese Schule könnt ihr bau'n!"
Weiter ging es im Hier und Jetzt mit einer wunderbar umgedichteten Version des „Paulchen-Panther“-Liedes „Wer hat an der Uhr gedreht?“ Natürlich war aber noch keineswegs Schluss, sondern „es beginnt die Schule heut“! Der Text des Liedes verhieß allen nur Gutes zum neuen Lebensabschnitt an dieser Schule:
„Kinder, Kinder, ihr könnt lachen, denn jetzt kommen neue Sachen: rechnen, schreiben, lesen, malen und jonglieren mit den Zahlen! Freiarbeit und Morgenkreis, darauf sind wir alle heiß! Sonne, Erde, Mond und Sterne, dahin gehen wir jetzt gern!“
Und das taten die Kinder dann auch. Ihre Klassenleiter hatten sich dazu aber noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die Kinder wurden einzeln aufgerufen und traten im wahrsten Sinne des Wortes durch ein von ihren Lehrern hoch gehaltenes "Sternentor" in ein neues „Universum“ ein, aus dem heraus sie, geführt von ihren Lehrern, in ihre neuen Klassen (Namen im Folgenden fett) entschweben durften:
Christine führte ihre Kinder „der Sonne entgegen“. Als „Mann im Mond“ holte sich Gerald seine Mondkinder ab. Die „Sternchen sehen“ können die Sternenkinder in Zukunft mit Lisa. Auf der „alten Mutter Erde“ durften Tanjas Erdenkinder bleiben, wagten aber vorher auch mutig die Reise durchs „Weltall“.
Die Eltern ließen es sich natürlich nicht nehmen, diesen aufregenden Augenblick im Leben ihrer Kinder gebührend im Foto festzuhalten.
Herzlich willkommen im neuen Klassenzimmer
In den Klassenzimmern angekommen, wurden unsere Jüngsten von ihren Paten und Patenstellvertretern begrüßt und auf ihren vorbereiteten Plätzen willkommen geheißen. Später sah man sie dann auch, wie sie von ihren Paten durchs Gebäude geführt wurden, die ihren „Schützlingen“ sehr sorgfältig alles zeigten und erklärten.
Bitte recht freundlich!
Als nächstes stand im großen Pausenhof auf den alten Baumstämmen der Fototermin an: Dort wartete bereits der Fotograf der PNP, um alle Schulanfänger gemeinsam als eine „1. Klasse“ für die alljährliche Sonderveröffentlichung der PNP „Mein erster Schultag“ abzulichten. Nach diesem letzten „offiziellen“ Akt konnten die Kinder in den Klassenzimmern endlich den Inhalt ihrer Schultüten begutachten. Unter großer Anteilnahme der Zweit- und Drittklässler wurden die interessantesten Dinge ausgepackt. Selbstverständlich waren auch für die Paten Geschenke dabei.
"Ist es wirklich schon so spät?"
Eltern, Großeltern und alle weiteren Gäste hatten es sich inzwischen bei Kaffee und Kuchen – kredenzt vom Arbeitskreis „Feste“ – gemütlich gemacht und waren untereinander ins Gespräch gekommen. Vorsichtig wurde auch die nähere Umgebung erkundet und ein erster Rundgang über den Pausenhof absolviert. So gestärkt konnten sie ihre „richtigen Schulkinder“ in Empfang nehmen, denn schon neigte sich der erste Schultag dem Ende zu. Der Tag klang daheim in familiärer Runde gebührend aus! (Annemone Helmö und Birgit Schwenger) |



