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Die Entscheidung, eine andere Schule zu besuchen, schafft im ersten Augenblick sicherlich ein Gefühl von Trennung. Erfahrungsgemäß wird der Kontakt aber nicht verloren sondern lediglich verändert; ein Kind, das in der Gemeinschaft gut integriert ist, pflegt meistens weiterhin die ihm wichtigen Beziehungen. Der Besuch einer anderen Schule kann dann positiv als die Erweiterung des Lebensraumes und die Möglichkeit von neuen Kontakten erlebt werden. |
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Die Kinder sollten grundsätzlich das selbstständige Arbeiten lernen. Sie haben einen Wochenplan zu erfüllen. Sie sollen lernen, selbstverantwortlich mit dem Faktor Zeit umzugehen. Unterstützt werden sie darin von den Lehrkräften. Die Zeit zu Hause sollte der Erholung dienen, sie ist in der 1./2. Klasse größtenteils frei von Hausaufgaben im üblichen Sinn. Natürlich können, in Absprache mit den Eltern, von der Lehrkraft einzelnen Kindern Hausaufgaben übertragen werden, wenn dies für das Weiterkommen des Kindes notwendig erscheint. In der gesamten Grundschulzeit sollen "Denk dran" und "Mitbring-" Aufgaben das Verantwortungs- und Zuverlässigkeitsgefühl der Kinder schulen. |
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Die Eltern können sich in Elterngesprächen oder durch die Hospitation im Unterricht selbst über den Leistungsstand ihres Kindes informieren. Pro Halbjahr wird eine schriftliche Leistungsdokumentation (das Pensenbuch) durch den Lehrer erstellt, in der die Leistungen des Kindes in den einzelnen Fächern und die Tätigkeit mit Material detailliert beschrieben werden. Durch ständiges, intensives Beobachten der Kinder sammeln die Lehrkräfte Fakten und Eindrücke über den Leistungsstand des Kindes. Das Pensenbuch gibt den Eltern ausführlich Auskunft über die Fähigkeiten und den jeweiligen Lernzuwachs ihrer Kinder. |
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Abgeschlossenes Studium für das Lehramt an einer Universität, 1. und 2. Staatsexamen sowie die anerkannte Lehrbefähigung für das Land Bayern. Abgeschlossener Montessori-Kurs mit entsprechendem Diplom. |
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Die Freiheit der Kinder bezieht sich nur auf die Auswahl der Aufgaben und die Wahl der Mittel um sie zu lösen. Ansonsten gibt es hier, wie überall, Regeln, die beachtet und eingehalten werden müssen. Darüber hinaus ist auch unsere Schule, genau wie eine öffentliche Einrichtung, an den offiziellen Lehrplan gebunden. Kein Kind wird sich vier Jahre lang ausschließlich mit Mathematik (oder anderem) beschäftigen können, nur weil es seinen Neigungen besonders entspricht. Wochenpläne, die für die Kinder verbindlich sind, helfen den Kindern, strukturiert vorzugehen und pro Woche sowohl mit Lese-, Schreib- und Rechenmaterialien gearbeitet zu haben. Seinen Neigungen folgend kann allerdings jedes Kind nach Erfüllung des Wochenplans vertieft in seine favorisierten Lerngebiete einsteigen, da sämtliche fortführenden Materialien über seine eigene Klassenstufe hinaus dem Kind jederzeit zur Verfügung stehen. |
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Kinder aus der Stadt und dem Landkreis Passau Kinder, die in dem entsprechenden Kalenderjahr schulpflichtig werden und in ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung die Schulreife erreicht haben. Diese wird vom Arzt und der aufnehmenden Schule innerhalb des Einschulungsverfahrens geprüft und festgestellt. Quereinsteiger aus der Regelhaupt- bzw. -grundschule nach Absprache mit der Schulleitung und der entsprechenden Lehrkraft, in deren Klasse der Schüler wechseln soll (wenn die Schülerzahl es zulässt). Die Montessori Schule ist weder eine Sonder- noch eine Eliteschule. |
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- An die Regelhauptschule ohne irgendwelche Überprüfungsverfahren. - An das Gymnasium oder die Realschule durch Bestehen des Probeunterrichts. Es erfolgt eine Leistungsprüfung in den Fächern Mathematik und Deutsch in schriftlicher und mündlicher Form an der aufnehmenden Schule.
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Es ist für alle, Schüler, Eltern und Lehrkräfte, von allergrößter Bedeutung, dass die neuen Eltern den Einstieg ihres Kindes in die Schule auch als ihren Einstieg in einen neuen Lebensbereich betrachten. Je mehr sich die Eltern aktiv mit der Entwicklung ihres Kindes und mit der Schule auseinandersetzen, desto erfolgreicher kann die besondere Montessoripädagogik ihre Früchte tragen. In erster Linie wird von den Eltern engagierte und motivierte Teilnahme am Gesamtgeschehen erwartet. Darüber hinaus existieren ganz konkret zu leistende Beiträge:
Zeitliche Beiträge: - Regelmäßiger Besuch der ca. alle 6 Wochen stattfindenden Klassenelternabende - Hospitationen - Elterngespräche - Intensive Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern ist erwünscht. - Mitarbeit in den Gremien (Vorstand, Elternbeirat) - Mitarbeit wahlweise in Arbeitsgruppen (nach Neigung und Interessen) - Gestaltung der vorbereiteten Umgebung von Schulgebäude und Gelände - Pflichtarbeitsstunden 35 Std. pro Jahr/Elternpaar, 25 Std. pro Jahr/Alleinerziehende (Einstufung orientiert sich am Sorgerecht)
Finanzielle Beiträge: - Mitgliedschaft in der Montessori Fördergemeinschaft: 45,- Euro/Familie und nichteheliche Lebensgemeinschaften; 20,- Euro/Studenten und Alleinerziehende; 35,- Euro/Einzelpersonen (ohne Kinder). Der Beitritt zum Verein wird empfohlen, ist aber keine Voraussetzung für die Schulaufnahme.
- Aufnahmegebühr: 50,- Euro pro Kind und Schuljahr
- Quereinsteigergebühr für Schüler, die nicht von anderen Montessorischulen kommen
- Schulgeld (Geschwisterreduzierung und einkommensabhängige Reduzierung sind auf Antrag möglich.)
- Vom Schulgeld sind 30% von der Steuer absetzbar. |
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Das Schulgeld beträgt monatlich 156.- Euro.
Je nach Einkommenslage ist auf Antrag eine Reduzierung des Schulgeldes bis auf € 42,00 möglich. Geschwisterermäßigungen werden einkommensunabhängig gewährt.
Für Schüler unserer Fachoberschule erhöht sich das Schulgeld um 40,00 Euro, die vom Staat ersetzt werden.
Schulgeldermäßigungen sind je nach Einkommenslage in Stufen bis auf 39.- Euro im Monat möglich. Ebenfalls ist eine Reduzierung des Schulgeldes für Geschwister auf Antrag möglich. (2. Kind 84.- Euro, 3. Kind 54.- Euro, weitere Kinder 6.- Euro)
Für die ersten drei Monate des Schulbesuchs (bei Aufnahme zum Schuljahresbeginn sind das August bis Oktober) werden die Schulgeldzahlungen in Höhe von 468.- Euro (bei Reduzierung entsprechend weniger) mit Abschluss des Schulvertrages fällig. Dies ist die Einschreibgebühr zur Abdeckung der bereits angefallenen Verwaltungskosten. Die nächste Abbuchung des Schulgeldes erfolgt erst wieder im November.
Aufnahmegebühr
Aufnahmegebühr 50.- Euro pro Kind und Schuljahr.
Quereinsteigergebühr
Für Quereinsteiger, die nicht von anderen Montessorischulen kommen, erheben wir einmalig eine Quereinsteigergebühr, deren Höhe sich nach der besuchten Jahrgangsstufe zum Zeitpunkt des Einstiegs richtet: im 1. Schuljahr 50 Euro, im zweiten 100 Euro usw., maximal 300 Euro ab Jahrgangsstufe 6. Besteht ein Schüler die Probezeit nicht, ist auch eine anteilige Rückerstattung nicht möglich.
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In Deutschland gibt es das Recht der freien Schulwahl. Da die Montessori-Schule nach einem besonderen pädagogischen Ansatz unterrichtet, haben Eltern grundsätzlich das Recht, für ihr Kind die nächstgelegene Montessori-Schule zu wählen. Die Kosten für die Beförderung der Schüler werden vom Freistaat Bayern getragen. Für die Montessori-Schüler bedeutet das, dass sie entweder die Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel erstattet bekommen, oder aber mit einer der zur Zeit 12 kostenlosen Buslinien fahren, die vom Schulträger im ganzen Einzugsgebiet eingesetzt werden. Die Busfahrpläne werden für jedes Schuljahr je nach Wohnort der Schüler in enger Abstimmung mit den Eltern neu erstellt.
Derzeit fahren unsere Busse auf folgende Routen:
- Röhrnbach, Eisenbernreut, Fürsteneck, Prag, Büchlberg, Hutthurm, Straßkirchen, Salzweg
- Grubhof, Hörmannsdorf, Tittling, Preming, Neukirchen v. W., During, Ruderting, Haselbach, Tiefenbach
- Rappenhof, Witzmannsberg, Kalteneck, Auretzdorf
- Fürstenstein, Eging am See, Breiteich, Socking, Rathsmannsdorf, Windorf, Otterskirchen, Brauchsdorf, Schalding l. d. Donau
- Oberschöllnach, Albersdorf, Oberreit, Vilshofen Lindach, Gaisbruck, Jägerwirth
- Vilshofen, Zeitlarn, Ortenburg, Schmidham, Hütting, Bad Höhenstadt, Fürstenzell
- Griesbach, Tettenweis
- Pocking, Bad Füssing, Hartkirchen, Sulzbach, Neuhaus am Inn, Voglmühle, Vornbach, Neuburg am Inn, Dommelstadl, Fürstdobl, Neukirchen am Inn, Pfenningbach
- Hirschenberg, Stüblhäuser, Schönau, Jahrdorf, Kropfmühl, Ziering, Untergriesbach, Obernzell, Erlau
- Breitenberg, Klafferstraß, Gsenget, Jandelsbrunn, Waldkirchen, Bauzing, Hauzenberg
- Lieblmühle, Kienzlmühle, Zwecking
- Wegscheid, Ornatsöd, Gottsdorf, Ramesberg, Grub, Kellber, Kapfham
(Stand November 2010) |
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