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Der Montessori-Hauptschulabschluss entspricht dem Regelhauptschulabschluss. Darüber hinaus fertigen die SchülerInnen als internen Schulabschluss ihre Grosse Praktische Arbeit (GPA) an. Der Qualifizierende Hauptschulabschluss ("Quali") kann durch externe Prüfung erworben werden. Nach einem zehnten Schuljahr (M-Kurs) an der Montessori-Schule kann durch externe Prüfung ein mittlerer Bildungsabschluss erreicht werden. Geeignete Schüler können die Montessori-Fachoberschule besuchen. Durch externe Prüfung wird diese abgeschlossen mit der Fachhochschulreife. Der erfolgreiche Besuch einer FOS 13 führt zur fachgebundenen, bei Nachweis ausreichender Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache zur allgemeinen Hochschulreife. Der Ausbau der Montessori-FOS um die 13. Jahrgangsstufe wird angestrebt. |
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Die Entscheidung, eine andere Schule zu besuchen, schafft im ersten Augenblick sicherlich ein Gefühl von Trennung. Erfahrungsgemäß wird der Kontakt aber nicht verloren sondern lediglich verändert; ein Kind, das in der Gemeinschaft gut integriert ist, pflegt meistens weiterhin die ihm wichtigen Beziehungen. Der Besuch einer anderen Schule kann dann positiv als die Erweiterung des Lebensraumes und die Möglichkeit von neuen Kontakten erlebt werden. |
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Die Kinder sollten grundsätzlich das selbstständige Arbeiten lernen. Sie haben einen Wochenplan zu erfüllen. Sie sollen lernen, selbstverantwortlich mit dem Faktor Zeit umzugehen. Unterstützt werden sie darin von den Lehrkräften. Die Zeit zu Hause sollte der Erholung dienen, sie ist in der 1./2. Klasse größtenteils frei von Hausaufgaben im üblichen Sinn. Natürlich können, in Absprache mit den Eltern, von der Lehrkraft einzelnen Kindern Hausaufgaben übertragen werden, wenn dies für das Weiterkommen des Kindes notwendig erscheint. In der gesamten Grundschulzeit sollen "Denk dran" und "Mitbring-" Aufgaben das Verantwortungs- und Zuverlässigkeitsgefühl der Kinder schulen. |
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Die Freiheit der Kinder bezieht sich nur auf die Auswahl der Aufgaben und die Wahl der Mittel um sie zu lösen. Ansonsten gibt es hier, wie überall, Regeln, die beachtet und eingehalten werden müssen. Darüber hinaus ist auch unsere Schule, genau wie eine öffentliche Einrichtung, an den offiziellen Lehrplan gebunden. Kein Kind wird sich vier Jahre lang ausschließlich mit Mathematik (oder anderem) beschäftigen können, nur weil es seinen Neigungen besonders entspricht. Wochenpläne, die für die Kinder verbindlich sind, helfen den Kindern, strukturiert vorzugehen und pro Woche sowohl mit Lese-, Schreib- und Rechenmaterialien gearbeitet zu haben. Seinen Neigungen folgend kann allerdings jedes Kind nach Erfüllung des Wochenplans vertieft in seine favorisierten Lerngebiete einsteigen, da sämtliche fortführenden Materialien über seine eigene Klassenstufe hinaus dem Kind jederzeit zur Verfügung stehen. |
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Die Eltern können sich in Elterngesprächen oder durch die Hospitation im Unterricht selbst über den Leistungsstand ihres Kindes informieren. Pro Halbjahr wird eine schriftliche Leistungsdokumentation (das Pensenbuch) durch den Lehrer erstellt, in der die Leistungen des Kindes in den einzelnen Fächern und die Tätigkeit mit Material detailliert beschrieben werden. Durch ständiges, intensives Beobachten der Kinder sammeln die Lehrkräfte Fakten und Eindrücke über den Leistungsstand des Kindes. Das Pensenbuch gibt den Eltern ausführlich Auskunft über die Fähigkeiten und den jeweiligen Lernzuwachs ihrer Kinder. |
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Abgeschlossenes Studium für das Lehramt an einer Universität, 1. und 2. Staatsexamen sowie die anerkannte Lehrbefähigung für das Land Bayern. Abgeschlossener Montessori-Kurs mit entsprechendem Diplom. |
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Kinder aus der Stadt und dem Landkreis Passau Kinder, die in dem entsprechenden Kalenderjahr schulpflichtig werden und in ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung die Schulreife erreicht haben. Diese wird vom Arzt und der aufnehmenden Schule innerhalb des Einschulungsverfahrens geprüft und festgestellt. Quereinsteiger aus der Regelhaupt- bzw. -grundschule nach Absprache mit der Schulleitung und der entsprechenden Lehrkraft, in deren Klasse der Schüler wechseln soll (wenn die Schülerzahl es zulässt). Die Montessori Schule ist weder eine Sonder- noch eine Eliteschule. |
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