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„Es ist so heiß, wir können gar nicht die Terrasse richtig nutzen, die Sonne brennt so erbarmungslos auf uns“, diese und ähnliche Sätze hörte man immer wieder von Gruppen, die die Inselschule auf Premuda besuchten.
Es musste dringend Abhilfe geschaffen werden und so machte sich eine Woche vor den Osterferien eine Gruppe von Schülern der Montessorischulen Eggenfelden und Passau in Begleitung von Ivanka Hoppe und Bernhard Fechter aus Eggenfelden und Johannes Brandstätter aus Passau auf den Weg, um diesem Zustand ein Ende zu bereiten und um eine Pergola zu bauen.
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Die Inselschule Premuda (http://inselschule-premuda.de) war 2004 ursprünglich ein Projekt der Montessorischulen Eggenfelden und Passau. Mittlerweile ist sie als selbständiger Verein organisiert.
Unsere Basis bildet seit dem Jahr 2010 unser Haus am Randes des Dorfes Premuda, das nach und nach – auch von den dort untergebrachten Klassen – umgebaut und verschönert wird. Seitdem können wir auch anderen Schulen einen Aufenthalt an der Inselschule anbieten. Hier gibt es praktische Erfahrungen mit Holz, Steinen und auch technischen Einrichtungen zu machen, z.B. mit der intelligenten Nutzung von Wasser, und mit dem umgebenden Garten, der im sommerheißen Klima der Insel zum Blühen kommt.
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An der Montessori-Schule Passau gibt es seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 eine Gruppe von Jugendlichen, die sich auf den Weg zur Verwirklichung des Erdkinderplanes nach Maria Montessori gemacht hat.
Dieser „Pioniergruppe“ steht ein seit 10 Jahren leerstehender Bauernhof in der Nähe der Schule zur Verfügung, der sich auf Grund seiner baulichen und landschaftlichen Gegebenheiten ideal zur Verwirklichung der Gedanken des Erdkinderplanes nutzen lässt. Der Erdkinderhof soll eine Stätte des sozialen, ökologischen und ökonomischen Lebens und Lernens sein.
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Mit einem vielseitigem Programm stellte die Montessori Schule ihre Fachoberschule und Grund- und Hauptschule vor. Die Schüler und Eltern konnten sich einen guten Eindruck verschaffen, wie der Alltag der Schüler an der Montessori Schule Passau aussieht. Konzentriert und mit großem Engagement wurde in allen Klassen gearbeitet.
Die Premuda und Erdinder-Projekte präsentierten sich in eigenen Ständen und die Schülerfirma Pamont glänzte bei ihrem Messestand mit tollen Produkten.
Auch die besonderen ganzjährlichen Angebote "respektvolle Massage (Michaela Dambeck)", "Flötenspiel (Gabriele Streicher)" und "Arbeit am Tonfeld (Maria Fischer)" wurden vorgestellt.
Ein grosser Dank an alle Kinder, Lehrer/innen und Eltern für ihren tatkräftigen Einsatz! 

Text und Fotos A.K.
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Einer wahrhaft märchenhaften, wie auch beeindruckenden Inszenierung der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart durfte die Unterstufe beiwohnen. Aktiv wurden die Kinder durch die hervorragenden Schauspieler zu einem Teil der Oper. Als dann das Lied des Vogelfängers erklang, und die begeisterten Schülerinnen und Schüler aus voller Brust perfekt mitträllerten, war selbst das routinierte Sängertrio mehr als baff!
 

Ein Erlebnis für Auge und Ohr! (L. D.)
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Jetzt sind wir fit! Dieses Gefühl gab Alfred und Lisa der Erste-Hilfe-Kurs, den sie auf Burg Schwaneck ein Wochenende lang genießen durften. Da ging esheftig zur Sache!
 
Nach einer intensiven theoretischen Einführung kam der praktische Teil, der wohl niemandem aus dem Gedächtnis verschwinden wird: die Teilnehmer wurden in unerwartete Situationen geworfen und mussten auf lebensecht nachgeschminkte, schauspielerische Meisterleistungen reagieren. Der Gruppenleiter ging auf jegliche Frage ein, erzählte aus seinem breiten Repertoire aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Rettungsanitäter und nahm so manche Illusion und Furcht. Kurz und gut: jetzt sind wir fit! (Lisa Dombkowski)
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Bei der Jubiläumsveranstaltung des Montessori Landesverbandes im Alten Rathaus in München am 8. Mai 2010 waren wir mit einem gemeinsamen Stand Erdkinderhof - Inselschule Premuda vertreten.
Bei vielen Gesprächen mit den Besuchern, hauptsächlich Lehrern und Vorständen von anderen Montessorischulen, konnten wir unsere Projekte vorstellen. Wir fanden große Resonanz und Unterstützung für unsere Vorhaben, was Mut zum Weitermachen macht.
Große Anerkennung zollte uns Prof. Theodor Hellbrügge, der es ganz toll fand, dass Schüler den Stand betreuen und für Auskünfte zur Verfügung stehen. Auch wurde von Enja Riegel, der ehemaligen Schulleiterin der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden und Autorin von “Eine Schule kann gelingen“, das Projekt Inselschule Premuda bei ihrem Festvortrag besonders erwähnt.
Laura Gritsch, Theresa Baier, Johannes Brandstätter |
Maria Fischer
ermöglicht an der Schule therapeuthische Einzelförderung parallel zum Unterricht (nach Anmeldung). Kontakt: Maria Fischer, Praxis für Psychotherapie nach HPrG, Linzerstrasse 27, 94032 Passau, Tel. 0851/31396, oder
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"Arbeit am Tonfeld"
Kindsein ist nicht immer leicht ---
und Kinder, die Kummer haben, können sich nicht mit ganzer Kraft ihrer Entfaltung widmen. Sie zeigen uns mit seelischen Symptomen wie Ängsten, Aggressionen, Rückzug, Kopf- oder Bauchweh, Leistungsverweigerung oder Konzentrationsstörungen, dass sie Hilfe brauchen.
Mein Hauptanliegen an der Schule ist es seit vielen Jahren, diesen Kindern Entlastung, Unterstützung und gestaltenden Umgang mit ihren Themen zu ermöglichen. Dafür ist das Tonfeld eine tiefgehende und wirksame Methode. Ich nehme aber auch teil an Lehrer- Elterngesprächen, versuche das Verständnis füreinander zu fördern oder kann beraten, ob weiterführende Maßnahmen angebracht sind. Die Kosten für eine Stunde betragen 25€, in Härtefällen können Zuschüsse gewährt werden. Für weitere Informationen können Sie sich gerne an mich wenden oder auch im Internet unter www.arbeitamtonfeld.de nachschauen.
Maria Fischer (geb. 1957, verh., 5 Kinder zwischen 16-25 Jahren, Montessorimutter seit Gründung der Schule)"

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Albert Dambeck bietet auch privaten Instrumentalunterricht an oder vermittelt interessierte Schüler an andere Lehrer oder Institute. Mehr dazu auf seiner website www.musikatelier-dambeck.de oder unter Tel. 0151/11651808. |
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Zweimal pro Woche bietet Michaela Dambeck den Kindern und Jugendlichen unserer Schule die Gelegenheit zur Teilnahme an ihrem Projekt "Berührung mit Respekt", bei dem achtsamer, körperlicher Umgang miteinander erlernt wird. Kontakt: Michaela Dambeck Tel. 0851/85 164 165, Mobil 0160/843 1662 oder
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Zu unseren zusätzlichen Angeboten an der Montessorischule zählt der seit Jahren etablierte und bei den Schülern sehr beliebte Trommelunterricht von Hans "Rabe" Freundshuber. Kontakt: Tel. 08531/135354 oder
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"Kunst ist Nahrung für die Seele. Das gilt im besonderen für die Musik. Diese lebt im Augenblick, im Hier und Jetzt. Sie erreicht den Menschen unmittelbar. Nicht von ungefähr wird sie auch als universelle Sprache gerühmt, die Menschen unterschiedlicher Kulturen zueinander führen kann. Jedem, der sich öffnet, ist es möglich, Zugang zu mancher der zahlreichen Musikkulturen zu finden.
Musik ist Beziehung. Beziehung natürlich zwischen Musikern, aber insbesondere zwischen den Tönen. Einer der wichtigsten Zusammenhänge ergibt sich aus dem Bezug der Töne zum Zeitraum, sprich Rhythmus und Takt. Meine Aufgabe sehe ich darin, die Entwicklung von Rhythmus- und Taktgefühl, die in jedem Menschen schon angelegt sind, zu fördern.
Ich bediene mich dabei der westafrikanischen Rhythmik, weil die Völker dort die rhythmische Gestaltung der Musik in sehr hohem Maß entwickelt haben und ich finde, dass wir viel daraus lernen können. Außerdem stehe ich in regem Kontakt mit Musikern aus Westafrika und habe mehrfach Reisen dorthin unternommen, um die Musik vor Ort zu studieren. In meinem Unterricht möchte ich den Schülern die Faszination, welche diese Musik ausstrahlt, vermitteln.
Trommeln fördert ausgezeichnet die Koordination der beiden Gehirnhälften. Handeln und Wahrnehmen, Loslassen und Konzentration entfalten sich gleichzeitig, wodurch der Mensch in seiner Ganzheit gefordert ist. Darüber hinaus entsteht große Freude durch das Gefühl der Zusammengehörigkeit, das aus dem Zusammenspiel entsteht. Trommeln in der Gruppe ist im besten Sinne Teamarbeit. Vor allem aber macht es sehr viel Spaß, und all die positiven Lern- und Nebeneffekte passieren sozusagen nebenbei.
Wenn sie oder ihr(e) Kind(er) Interesse am Trommelunterricht haben, so können sie mich gerne -unter einer der oben genannten Kontaktmöglichkeiten- direkt ansprechen.
Hans Freundshuber" |
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Das Sonnenscheinwetter am Samstag hielt die vielen Interessierten nicht davon ab, den Informationsnachmittag der Montessori-Schule zu besuchen. Das vielschichtige Programm lud ein, sich einen Einblick über Unterrichtsgestaltung und –verlauf, über Schulhintergründe und die allgemeine Stimmung der „Montessorianer“ zu verschaffen. (siehe Weiterlesen)

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