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06. Februar. 2012 (20:00 - 22:00)
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28. Februar. 2012 (20:00 - 22:00)
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Montessorischule Passau
Grund-, Haupt und Fachoberschule
Spitalhofstr. 37, 94032 Passau
Tel. 0851 75 30 92
Fax 0851 75 30 99
E-Mail info@montessori-passau.de
Pädagogik

Ein anderer Weg zum gleichen Ziel - unser Pädagogisches Konzept

Wie alle Kinder in Bayern arbeiten auch die Kinder der Montessori-Schule Passau auf die Ziele des Lehrplans hin, die für alle staatlich anerkannten Schulen verbindlich sind. Nur der Weg ist ein anderer. Jeder kann ihn auf seine Art gehen. Wir helfen nur dabei.

Das gleiche Ziel

Am Ende der Schullaufbahn an der Montessori-Hauptschule steht - wie an jeder anderen bayerischen Hauptschule auch - der anerkannte erfolgreiche Hauptschulabschluss. Auf den in Bayern möglichen Qualifizierenden Hauptschulabschluss und den Mittleren Bildungsabschluss nach der M10 werden die Kinder von den Montessori-Lehrkräften an unserer Schule vorbereitet. Abgelegt werden die Prüfungen an einer Regelhauptschule. Für Schüler und Schülerinnen, die den Mittleren Bildungsabschluss erfolgreich bestanden haben, bietet die Montessori-Fachoberschule Passau ein zweijähriges jahrgangsgemischtes Kolleg an, das zur Fachhochschulreife führt.

Ein anderer Weg

Die Unterschiede zur Regelschule bestehen also nicht in Lehrstoffen und Abschlüssen, sondern darin, wie das Wissen vermittelt wird. Als Grundlage für die staatliche Genehmigung der Montessori-Schule wurde ein besonderes Pädagogisches Konzept erarbeitet. Dieses Konzept garantiert, dass auch mit den Methoden der Montessori-Pädagogik die Ziele erreicht werden, die das Bayerische Kultusministerium verbindlich vorgegeben hat.

Das Pädagogische Konzept wird getragen von den drei Säulen Jahrgangsmischung mit Klassenlehrerprinzip, weitgehende Selbstbestimmung im projektorientierten Arbeiten und umfassende Leistungsdokumentation ohne Noten. Ergänzt werden sie durch Elemente des lebensnahen Erfahrungsunterrichts wie fremdsprachige Konversation mit Native Speakers, Berufspraktika ab der 6. Jahrgangsstufe und außerschulische Lernorte.

Erfolg und Leistung

Nach Auffassung der Montessori-Pädagogik ist es selbstverständlich, dass Kinder in der Schule etwas lernen wollen. Kinder kommen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Schule und sollen hier ihre Fähigkeiten in entspannter Umgebung entfalten können. Das Kind leistet, indem es arbeitet, und so wird seine Leistung in erster Linie auch an ihm selbst gemessen.

Die individuelle Leistung der Kinder stellen die Lehrkräfte durch intensive, tägliche Beobachtung fest. Diese Beobachtungen werden notiert, mit den Eltern und Kindern besprochen und durch Beobachtungsbögen, Wortgutachten und Teilnahmebestätigungen dokumentiert.

Geborgenheit und Dynamik

Die Klassenstruktur der Montessori-Schule wird getragen von der Dynamik der Jahrgangsmischung und der Verlässlichkeit eines Lehrerteams, das die Kinder vor allem in der Freiarbeit intensiv begleitet. Dabei bietet eine altersgemischte Lerngruppe dem einzelnen Kind eine Arbeitsatmosphäre, die geprägt ist durch individuelles Lernen ohne die Dominanz des Lehrers.

Das Zusammenleben in einem natürlichen sozialen Umfeld mit seinen vielfältigen Erfahrungs- und Entfaltungsmöglichkeiten wirkt hier dem individuellen Konkurrenzverhalten entgegen. Dadurch fördert es die heute so wichtige Team-Fähigkeit.

Freiheit und Verantwortung

Die Freiarbeit in einer vorbereiteten Umgebung gibt den Kindern die Möglichkeit, sich selbst zu entwickeln und den Erfolg ihrer Arbeit selbst zu bestimmen. Nachdem sie durch die Lehrkraft in ein Thema oder eine Aufgabe eingeführt wurden, arbeiten die Kinder allein oder in Lerngruppen und vertiefen ihre gewonnenen Erkenntnisse in eigenem Tempo und Rhythmus.

Hierzu stehen ihnen einerseits unterschiedliche Lernmaterialien und verschiedene Lernorte, anderseits aber auch übersichtliche Möglichkeiten zur Selbstkontrolle und Dokumentation ihres Fortschritts zur Verfügung. Dadurch werden ihnen wesentliche Elemente moderner Projektarbeit vermittelt.



Montessori für zu Hause PDF Drucken E-Mail

Viele Erziehungsmethoden bieten den idealen Weg und überzeugende Ideen in der Theorie, zeigen jedoch nur selten, wie das Ganze in der Praxis umsetzen lässt. Auch die Montessori-Pädagogik beschreibt ausführlich, wie wir Erwachsenen sein sollten und was zu tun ist. Doch wie wird man geduldiger, einfühlsamer und hat mehr Zeit für die Kinder, wenn die Erfordernisse des Alltags und die eigenen Erfahrungen ganz anders aussehen, als es die Theorie vorschreibt? In ihrem Buch „Montessori für zu Hause“ gibt Claudia Schäfer lebensnahe Erklärungen und stets praktisch gehaltene Tipps, wie wir die Montessori-Pädagogik auch zu Hause gemeinsam mit unseren Kindern umsetzen können.

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Eine gute Zeit, um Kind zu sein? PDF Drucken E-Mail

„Ich will doch nur spielen“ – so der Titel eines sehr interessanten Artikels, der im Juli letzten Jahres in der Zeit erschienen ist.

„Eltern fördern ihre Kinder heute wie nie zuvor – und helfen oft mit Therapien und Medikamenten nach. Aber welchen Preis bezahlen die Kinder für den Erfolg?“ Die Rede ist von Bildungsangst - der Förderwut mancher Eltern aus Angst, ihr Kind könne etwas verpassen oder gar schlechtere Chancen haben als andere.  Da wird diagnostiziert und therapiert, bis das Kind am Ende wirklich krank ist.

„Was ist nur mit unseren Kindern los? Stimmt mit so vielen von ihnen wirklich etwas nicht?“ Tanja Stelzer spricht in ihrem – für manche vielleicht schmerzhaft ehrlichem Artikel – von der Kindheit im Überwachsstaat. Langeweile ist verboten, - dabei wäre sie dringend notwendig, um kreatives Potential zu wecken und die Kinder ihre eigenen Ideen ausleben zu lassen, anstatt von einem Termin zum nächsten zu hetzen. Was Kinder wirklich brauchen und was ihnen heute fehlt: „Ich will doch nur spielen“. Vielleicht sollten wir sie einfach mal lassen?

"Das therapierte Kind" - Zeit-Artikel von Tanja Stelzer

Eine ähnliche Geschichte erzählt das Interview im Zeit-Magazin aus dem Februar 2010 mit dem dänischen Therapeuten und Bestsellerautor Jesper Juul. „Eltern, die viel zu höflich sind. Kinder, die süchtig nach Lob werden. Und Familien, die das Glück erzwingen wollen.“ 

Hier das komplette Interview „Ich kämpfe täglich mit deutschen Müttern".

 
Montessori Pädagogik - Freiheit für kindgerechtes Lernen PDF Drucken E-Mail

Hilf mir, es selbst zu tun

Dieser Leitsatz der Montessori Pädagogik drückt sich auch in der Freiheit der Montessori Kinder aus, sich ihren Schulweg selbst zu wählen. Ob Hauptschulabschluss, mittlerer Bildungsabschluss, Fachabitur oder Abitur. Alle Wege sind offen.

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Ballkleid und Rüstung, Tapisserie, Buch und Wikingerbett PDF Drucken E-Mail

Montessori-Absolventen präsentieren Große Praktische Arbeit - Vielfalt an Hand- und Kunstwerk

Von Theresia Wildfeuer.

 Vom Ballkleid bis zur Rüstung, von Tapisserie bis zum Buch, vom Wikingerbett bis zum Modellhaus - Die Absolventen der Montessori-Hauptschule haben bei der Präsentation ihrer Großen Praktischen Arbeit (GPA), Bestandteil des Montessori-Abschlusses, eine Vielfalt an Kunst- und Handwerk gezeigt.

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Regelschulsystem in der Kritik - Montessori als Antwort auf aktuelle Probleme PDF Drucken E-Mail

Das Regelschulsystem gerät vor allem in Bayern zunehmend in die Kritik. Sind es nur Stimmen von Gegnern des etablierten, dreigliedrigen Schulsystem, die hier lauter werden? Oder steckt da mehr dahinter?

Fakt ist doch, dass in Deutschland in einigen Bundesländern Schulkindern, vor allem in der vierten Klasse ein enormer Leistungs- und Prüfungsdruck auferlegt wird. Sowohl von den Eltern als auch von der Schule. Dies wird auch im Filmbeitrag aus dem Artikel Montessori Pädagogik – Freiheit für kindgerechtes Lernen deutlich.

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Das pädagogische Konzept im Detail PDF Drucken E-Mail

Das pädagogische Konzept der Montessori-Schule - wie oben in Kurzform beschrieben - beruht auf den Leitlinien von Maria Montessori. Das ausführliche Konzept erläutert die Zielvorstellungen und die Aufgaben der Motessori-Schule und geht detailliert auf deren pädagogische Umsetzung ein. Denn die Montessori-Pädagogik unterscheidet sich weitreichend von den Lehrmethoden an Regelschulen. Stichworte wie Vorbereitete Umgebung, Unterrichtsmaterial,  und Jahrgangsmischung werden neben anderen Themen im Folgenden vorgestellt. 

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Montessori Pädagogik - Ein Modell für die Schule der Zukunft PDF Drucken E-Mail

Seit den ersten Pisa-Studien ist man auch hierzulande wesentlich offener für alternative Lernmethoden. Insbesondere die Gehirnforschung betreibt seit einigen Jahren umfangreiche Studien zu diesem Thema. Praktische Erfahrungen von Pädagogen aus Einrichtungen der Montessori Pädagogik dienen dabei als brauchbares Modell. Interessant sind auch die vielen Parallelen der Ergebnisse aktueller Gehirnforschung zu der von Maria Montessori entwickelten Methodik.

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Polarisation der Aufmerksamkeit - gelebte Montessoripädagogik PDF Drucken E-Mail

Wenn Kinder spielen, dann vergessen Sie oft alles, was um sie herum vorgeht. Ein Teppich wird zu einem fernen Planeten oder zu einem gewaltigen Ozean, ein Bett zu einem riesigen Gebirge. Ihre Phantasie scheint grenzenlos. Sie tauchen ein in diese Gedankenwelt und werden von ihr völlig aufgesogen. Alles, was außerhalb dieser Phantasiewelt existiert, wird für die Dauer des Spiels einfach ausgeblendet.

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Die GPA – das Gesellenstück der Montessori-Schüler PDF Drucken E-Mail

Die "Große Praktische Arbeit" nach der Idee der Reformpädagogin Maria Montessori bildet nach neun Jahren zum Abschluss der Schullaufbahn einen besonderen Höhepunkt für die Jugendlichen. Hier zeigen sie ihre gesammelte Erfahrung, ihre eigene Kompetenz. Ganzheitlich und selbstorganisiert wird auf ein klares Ziel hin gearbeitet und alles dazu notwendige Wissen und Können selbstständig erarbeitet. Je nach Interesse und individueller Fähigkeit. Begleitet werden die Schüler dabei von fachlich qualifizierten Mentoren.

Die frei gewählte Arbeit umfasst jeweils einen praktischen, schriftlichen und mündlichen Teil. Das Werkstück und die schriftliche Arbeit über Theorie und Fertigung werden von einer Jury aus Öffentlichkeit, Wirtschaft und Schule bewertet. Am Schluss werden die Arbeiten von den Absolventen im feierlichen Rahmen öffentlich präsentiert.

Im Anschluss können die Schüler dann an unserer Schule ihren erfolgreichen oder durch externe Prüfung ihren Qualifizierenden Hauptschulabschluss machen oder das zehnte Schuljahr des M-Zweiges besuchen.

Traditionell werden die Abschlussarbeiten, die im Rahmen der GPA erstellt werden, in der Sparkasse Passau ausgestellt.

Hier werden die Arbeiten aus den letzten Jahren vorgestellt:

2009: Ballkleid und Rüstung, Tapisserie, Buch und Wikingerbett

2008

2007

2006

 

 


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