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| Ballkleid und Rüstung, Tapisserie, Buch und Wikingerbett |
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Montessori-Absolventen präsentieren Große Praktische Arbeit - Vielfalt an Hand- und KunstwerkVon Theresia Wildfeuer. Vom Ballkleid bis zur Rüstung, von Tapisserie bis zum Buch, vom Wikingerbett bis zum Modellhaus - Die Absolventen der Montessori-Hauptschule haben bei der Präsentation ihrer Großen Praktischen Arbeit (GPA), Bestandteil des Montessori-Abschlusses, eine Vielfalt an Kunst- und Handwerk gezeigt. Ein besonderer Augenblick„Alle haben auf ihre Weise etwas Besonderes, Einmaliges geschaffen“, lobte Schulleiterin Anemone Helmö vor Gästen aus Schule, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Es sei für die Schüler ein besonderer Augenblick, ihre Werke und deren Entstehung vorstellen zu können. Die GPA sei Höhepunkt des Montessori-Schuljahrs, betonte Helmö. Sie beschäftige die Schüler ein halbes Jahr. Die junge Leute lernten dabei Genauigkeit, Geduld, Zielstrebigkeit und Pünktlichkeit, „dass man sich durchbeißen muss, um ein Ziel zu erreichen, es nichts geschenkt gibt im Leben“. Die Arbeiten bewiesen, sie können Kopf und Hand sinnvoll einsetzen. Selbständig etwas leisten können„Es sind tolle Dinge dabei“, resümierte Schulamtsdirektor Max Haidacher nach einem Ausstellungsrundgang. Die Schüler zeigten mit ihren gelungenen Werken, dass sie selbständig etwas leisten können. Sie erlebten dabei, dass dies Anstrengung bedeutet, nicht von heute auf morgen geht. In Powerpoint-Präsentationen schilderten die Absolventen, dass es nicht immer einfach war, ein Thema zu finden. Sie erzählten, wie ihr Werk entstand und wo Mentoren zur Seite standen. Sie erläuterten Zeit- und Kostenaufwand. Die Arbeit habe Spaß bereitet und viele neue Erfahrungen ermöglicht. Die künstlerischen WerkeNoel Kayko beeindruckte mit dem Modell eines futuristischen „One-man-House“, zu dem ihn ein Architekturpraktikum inspirierte. Susanne Schillai überzeugte mit selbst kreierter Tapisserie. Sie entwarf und fertigte einen bunten Wandteppich. Mit ausdrucksstarken Städtekollagen, etwa von München und Düsseldorf erntete Christian Mannheims Applaus. Katharina Gramüller stellte ihr Traumkleid vor, eine rote lange Abendrobe, die sie neben einen Lederpanzer von Laurenz Tabor drapierte, der damit an früher erinnerte. Lion Semmler bereicherte den Vormittag mit einer Kostprobe aus seinem historischen Fantasy-Roman „Der Henker des Königs“. Der Jungautor hatte das Buch nicht nur selbst geschrieben, sondern auch gedruckt und gebunden. „Es ist ein schönes Gefühl, sein eigenes Buch in Händen zu halten“, erzählte er. Teresa Drozella verfasste „Step“, einen spannenden Fantasie-Roman, der die Leser in fremde Länder entführt. Martin Zelenka beschrieb, wie es ihm gelang, einen Degen zu bauen. Er gab mit einem kleinen Film begeistert Einblick in die Fechtkunst. Auch Bogenschießer Markus Kronawitter nahm sein Hobby zum Anlass, um Kompositbogen und Pfeile zu basteln. Nadine Eigenschenk schwärmte dagegen vom Wasser. Sie zeigte einen Film über „mehr Meer“ und ihre Bilder dazu vor. Künstlerisch betätigte sich auch Lisa Hauer, die romantische Lichtobjekte aus Ton schuf. Zu den kurioseren Werken zählte ein Showhalfter für Pferde, das Julia Spagert ersann. In aufwändiger Knüpftechnik und Perlenstickerei zauberte sie den originellen Kopfschmuck für „Ballerina vom Moritzberg“, ein Klassik-Pony. Ein Herz für Tiere hatte auch Teresa Fuchs, die ihren vierbeinigen Liebling mit einem Katzenkratzbaum erfreute. In der Schreinerwerkstatt fühlten sich Romano Weikelsdorfer und Sebastian Sedlmeier am wohlsten. Sie ließen sich dort zum Bau eines Hasenstalls und einer Hundehütte anregen. Merlin Wolf zimmerte einen Eckschreibtisch und Jonas Reisinger wartete mit einem Wikingerbett auf. |



