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| Eine gute Zeit, um Kind zu sein? |
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„Ich will doch nur spielen“ – so der Titel eines sehr interessanten Artikels, der im Juli letzten Jahres in der Zeit erschienen ist. „Eltern fördern ihre Kinder heute wie nie zuvor – und helfen oft mit Therapien und Medikamenten nach. Aber welchen Preis bezahlen die Kinder für den Erfolg?“ Die Rede ist von Bildungsangst - der Förderwut mancher Eltern aus Angst, ihr Kind könne etwas verpassen oder gar schlechtere Chancen haben als andere. Da wird diagnostiziert und therapiert, bis das Kind am Ende wirklich krank ist. „Was ist nur mit unseren Kindern los? Stimmt mit so vielen von ihnen wirklich etwas nicht?“ Tanja Stelzer spricht in ihrem – für manche vielleicht schmerzhaft ehrlichem Artikel – von der Kindheit im Überwachsstaat. Langeweile ist verboten, - dabei wäre sie dringend notwendig, um kreatives Potential zu wecken und die Kinder ihre eigenen Ideen ausleben zu lassen, anstatt von einem Termin zum nächsten zu hetzen. Was Kinder wirklich brauchen und was ihnen heute fehlt: „Ich will doch nur spielen“. Vielleicht sollten wir sie einfach mal lassen? "Das therapierte Kind" - Zeit-Artikel von Tanja Stelzer Eine ähnliche Geschichte erzählt das Interview im Zeit-Magazin aus dem Februar 2010 mit dem dänischen Therapeuten und Bestsellerautor Jesper Juul. „Eltern, die viel zu höflich sind. Kinder, die süchtig nach Lob werden. Und Familien, die das Glück erzwingen wollen.“ Hier das komplette Interview „Ich kämpfe täglich mit deutschen Müttern". |



