Podcast, Kochlöffel, Werkbank und Reiseführer
Die Oberstufe beschäftigte sich im Laufe der drei Projekttage intensiv mit dem Oberthema Vielfalt. Dabei durften die Schülerinnen und Schüler selbstständig wählen, an welchen Projekten sie teilnehmen wollten.
Im Projekt „Diversity matters“ setzten sich die Jugendlichen vertieft mit Fragen rund um Vielfalt auseinander: Warum braucht es Vielfalt? Wo begegnet sie uns im Alltag? Weshalb ist sie wichtig und was macht sie wertvoll? Durch Recherchearbeiten, Rollenspiele und selbst produzierte Kurzvideos wurde deutlich, dass Vielfalt unsere Gesellschaft stärkt und bereichert. Gemeinsam kamen die Schülerinnen und Schüler zu dem Schluss, dass eine Welt, in der alle gleich wären, nicht nur unrealistisch, sondern auch äußerst langweilig wäre – Vielfalt macht das Leben bunter und spannender.
Das Projekt „Wir sind bunt“ nahm die Vielfalt an der eigenen Schule in den Blick. Zu Beginn wurde mithilfe eines Bilderbuchs philosophiert und durch kleine Spiele die Unterschiedlichkeit innerhalb der Projektgruppe sichtbar gemacht. Anschließend beschäftigten sich die Jugendlichen mit sogenannter unsichtbarer Vielfalt – also mit Merkmalen, die man Menschen nicht auf den ersten Blick ansieht. Zu diesen Aspekten führten sie Interviews und Umfragen in anderen Klassen durch. Die Ergebnisse wurden anschließend in Form von Diagrammen, Aussagen und Landkarten aufbereitet und machten die verborgene Vielfalt an der Schule anschaulich.
Im dreitägigen Projekt „Unsere Stimmen zählen – ein Klassenpodcast für Vielfalt“ machten die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt ihrer Schule hörbar. In Mini-Gesprächen und Interviews sprachen sie über Herkunft, Interessen, Sprachen und weitere sichtbare wie unsichtbare Facetten von Vielfalt. So entstand ein Podcast, der zum Zuhören, Nachdenken und Perspektivwechsel anregt.
In der Küche wurde Vielfalt kulinarisch erlebbar gemacht. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten internationale Speisen zu, darunter Empanadas aus Peru, Bruschetta aus Italien, Burritos mit Guacamole aus Mexiko, Thai-Curry-Risotto aus Asien, Naan-Brot aus Indien sowie ein Schwarzwälder-Kirsch-Dessert aus Deutschland. Dabei experimentierten sie mit neuen Gewürzen, lernten unterschiedliche Koch- und Backtechniken kennen und probierten zum Abschluss gemeinsam die selbst zubereiteten, internationalen Gerichte.
Parallel dazu arbeitete eine weitere Projektgruppe in der Werkstatt. Dort setzten sich die Jugendlichen mit verschiedenen Symbolen auseinander und entwarfen ein eigenes, sie selbst beschreibendes Zeichen. Dieses wurde aus Holz gefertigt und farbig gestaltet. Auch der Lasercutter kam für individuelle Gravuren und Designs zum Einsatz. Es entstanden unter anderem Logos, Sternzeichenbilder, Schutzengel, Buchstützen und viele weitere kreative Werke.
Im dreitägigen Projekt “Urlaubsreif – Durch Reiseführer ferne Länder kennenlernen” erstellten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Reiseführer. Entweder wählten sie ein Urlaubsziel, welches sie bereits kannten und teilen mit Hilfe des Reiseführers ihrer Erfahrungen oder sie malen sich die Reise zu einem ihrer Traumziele aus. Begeistert recherchierter die Gruppen die Geschichte des Landes, die Sehenswürdigkeiten und zusätzlich verglichen zusätzlich sogar Restaurants und Hotels, um möglichst hilfreiche Reiseführer zusammenzustellen.